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Bruchstücke
Puzzle

Textil + Fashion + Art

Ein ästhetisches Projekt um Hussein Chalayan

 

Anna Sophie Müller & Norbert Schütz, Flensburg

 

Die 'Textil + Mode' – Studierenden der Universität Flensburg zeigten am Ende des Sommersemesters 2011 Installationen, die die Schnittstelle zwischen Kunst und Mode thematisieren.

Zu Beginn des Ästhetischen Projekts besuchte die Seminargruppe die Ausstellung „Art and Fashion – zwischen Haut und Kleid“ in Wolfsburg und sammelte erste Eindrücke von Arbeiten namhafter Designer, die im Grenzbereich zwischen Modedesign und Kunst arbeiten. Besonders Hussein Chalayan zog die Aufmerksamkeit auf sich, weil sie komplex in den Raum, das Leben, Natur und Technik mit Mode hineingreift und man sich als Betrachterin fragt, was sich im engsten Raum zwischen Haut und Kleid alles abspielt?

Die Aufgabe im Seminar bestand darin, ein Kleid zu kreieren, das eine ganz subjektive und persönliche Bedeutung hat und in einer Installation real und medial präsentiert wird. Während eines ganzen Semesters gab es unterschiedlich intensive Arbeitsphasen, die auch von Hürden und Problemen gespickt waren. Besonders schwierig erschien das Herausarbeiten eines gemeinsamen Themas während des Arbeitens, was einen fundamentalen Aspekt der Ästhetischen Kommunikation darstellt. Anstelle einer konkreten Aufgabenstellung und gezieltem daraufhin Arbeiten, mussten sich die Studierenden auf einen Weg begeben, ohne dessen Ergebnis zu kennen. Der ästhetische Prozess bietet viel Spielraum für persönliche und gestalterische Erfahrungen, das offene Arbeiten am Kleid genügend „Stoff“ im doppelten Wortsinn. Die hier vorgestellten Ergebnisse des Ästhetischen Projekts wurden im Modul 1, einem Ausstellungsraum der Uni Flensburg, der Öffentlichkeit präsentiert. Jede Installation bestand aus einem oder mehreren realen und medialen Kleidern, beides in Bezugnahmen, die ganz unterschiedliche Themenfelder von „Textil + Fashion + Art“ in den Fokus stellen.

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